MURADELLA EL PLIEGUE 2015

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MURADELLA EL PLIEGUE 2015

Herkunftsland: Spanien

Region: Monterrei

Leseart: Handlese

Farbe: rot

Rebsorte: Bastardo, Mencia, Caino Tinto

Alkoholgehalt: 13 Vol. %

Inhalt: 0,75l

Abfüller/Importeur:
Quinta da Muradella
Av. Luis Espada 99
32600 Ábedes (Verín)
Provinz Ourense
Monterrei, SPANIEN

Allergene: enthält Sulfite
Parker: 95/100
Penin: 94/100

Abb. ähnlich

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Beschreibung

MURADELLA EL PLIEGUE 2015

QUINTA DA MURADELLA EL PLIEGUE 2015

 

Muradella El Pliegue 2015
Muradella El Pliegue 2015 zeigt eine besondere Form von Herkunft. Der Wein stammt aus einer einzelnen, markanten Lage, in der mehrere autochthone Sorten gemeinsam wachsen und gemeinsam vergoren werden – ein seltener Field-Blend aus Bastardo, Mencía, Carabuñenta, Brancellao und Caíño Longo. Die Lage „El Pliegue“ liegt auf einer geologischen Falte, in der Granit, Quarz und Schiefer unmittelbar zusammentreffen. Jede Rebe arbeitet hier mit mehreren Böden gleichzeitig. Genau dieses Spannungsfeld prägt Muradella El Pliegue 2015.

José Luis Mateo arbeitet biodynamisch, reduziert und präzise. Er lässt die Lage sprechen, ohne sie zu formen. In Muradella El Pliegue 2015 zeigt sich diese Haltung klar: dunkle, kühle Frucht, florale Nuancen, feine Würze, eine mineralische Linie, die Ruhe und Tiefe verleiht. Am Gaumen wirkt der Wein fokussiert, strukturiert und mit einer eleganten Tanninführung, die nicht dominiert, sondern trägt.

Warum Muradella El Pliegue 2015? Weil dieser Wein zeigt, wie aus einer einzigen Lage ein eigenständiger Ausdruck entsteht. Keine Konstruktion, kein Effekt – nur die Konsequenz eines Ortes, der genug Charakter besitzt, um verschiedene Sorten zu einem klaren Stil zu führen.

QUINTA DA MURADELLA

 

José Luis Mateo gilt unter Kennern und Kollegen als der präziseste Winzer Galiziens – manche nennen ihn schlicht den Besten. Beobachtet man ihn in Verín, wo er auf ca. 14 Hektar nach biodynamischen Prinzipien arbeitet, versteht man schnell warum: nichts an ihm ist laut, nichts ist inszeniert. José ist radikal bescheiden, akribisch bis ins letzte Detail und vollkommen mit seinen Parzellen verwachsen.

Seit 1991 betreibt er echte Feldforschung. Jede Parzelle wird einzeln ausgebaut – oft wachsen dort gleich mehrere autochthone Sorten nebeneinander, also entstehen aus einem einzigen Stück Land zwei, manchmal drei verschiedene Weine. Mikro-Auflagen, die eigentlich gar nicht für den Markt gemacht sind, sondern für den Ort, die Erde, die Erkenntnis.

Für Weinliebhaber sind diese Kleinstmengen mehr als Raritäten: Sie sind Pflicht. Gerade die Mencías von Quinta da Muradella haben in den letzten Jahren den Status kleiner Monumente erreicht – dichte, lebendige Referenzen einer neuen, tieferen Erzählweise des spanischen Weins.