Gutier Seijo Otero hat als technischer Direktor von Dominio do Bibei den Stil einer der prägenden Kellereien der Ribeira Sacra maßgeblich mitentwickelt. Er kennt die galizische Weinlandschaft wie nur wenige.
Mit Mixtura verfolgt er nun sein eigenes Projekt entlang des Río Miño. Dabei interessiert ihn nicht die möglichst reine Darstellung einzelner Rebsorten oder Herkunftsgebiete. Sein Ansatz ist grundsätzlicher.
„Mixtura produziert unabhängige Weine, die keinen Regeln oder den Pflichten einer Herkunftsbezeichnung unterliegen.“
Statt klassischer Albariño, Treixadura oder Caiño Weine sucht Gutier nach größerer Einheit.
Die Treixadura stammt von verwitterten Granitböden im Ribeiro. Der Albariño kommt aus zwei Lagen im Condado do Tea in Rías Baixas sowie aus Melgaço auf der portugiesischen Seite des Miño.
Die Partien werden getrennt in gebrauchten 600 Liter Fässern aus französischer Eiche spontan vergoren. Anschließend bleiben die Weine zwölf Monate auf der Hefe. Danach folgt eine weitere Reife von 36 Monaten in Stockinger Fudern und teilweise in Keramikeiern von Nico Velo.
Keine Schönung. Keine Filtration.
Mixtura interessiert sich nicht für Grenzen zwischen Regionen, Ländern oder klassischen Kategorien. Entscheidend ist die Verbindung der einzelnen Herkunftsorte zu einem Wein.
Der MIXTURA 2019 wurde vom Peñín Guide 2022 als „Vino Revelación“ ausgezeichnet.
9.219 Flaschen.
Klassifiziert als Tafelwein.
Avantgarde in Flaschen.
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