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BHILAR PHINCA HAPA 2019 TINTO – Etérea Kripan

Ursprünglicher Preis war: 29,90 €Aktueller Preis ist: 19,90 €. inkl. Mwst.

39,87  26,53  / l

Herkunftsland:

Region: Rioja

Farbe: Rot

Rebsorte: Tempranillo, Graciano & Viura

Alkoholgehalt: 14 Vol. %

Öko-Zertifizierung: ES-ECO-026-VAS

Inhalt: 0,75l

Abfüller/Importeur: David Sampedro Gil

Allergene: enthält Sulfite

 

Lieferzeit: 2-4 Tage

Vorrätig

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Beschreibung

BHILAR PHINCA HAPA 2019 TINTO – Etérea Kripan

PHINCA HAPA 2019 TINTO – etérea kripan

Ein Wein über Erinnerung, Fürsorge und erneuerten Boden.

Hapa war kein Symbol. Er war real.
Ein weißer Mischlingshund aus einem Tierheim auf Hawaii. Sein Name – Hapa, „mixed blood“ – steht für Vielfalt, Verbindung und Zugehörigkeit. Kurz bevor Melanie Hickman ihr Leben nach Spanien verlagerte, verstarb er. Was blieb, war der Wunsch, etwas zu bewahren – und etwas zurückzugeben.

Der Weinberg Phinca Hapa liegt hoch oben in Elvillar, an den Ausläufern der Sierra Cantabria. Gepflanzt 1967, war er der erste Weinberg des Dorfes in dieser Höhe: 646 Meter, westlich ausgerichtet, auf kalkhaltigen Kreideböden. Ein Ort, lange unterschätzt – heute geprägt von Frische, Balance und Klarheit.

Die Reben stehen im weiten Raster von 2,5 × 1,2 Metern, mit bewusst zugelassener natürlicher Begrünung zwischen den Zeilen. Die Bewirtschaftung erfolgt biodynamisch, die Bodenarbeit übernimmt der Pferdepflug, um Verdichtung zu vermeiden und die natürliche Struktur des Bodens zu erhalten.

Phinca Hapa 2019 Tinto ist eine klassische, präzise Rioja-Cuvée:
Tempranillo, Graciano, Viura.
Die Trauben werden von Hand gelesen, sorgfältig selektiert und als ganze Trauben in einen großen Holzbottich gelegt, luftdicht verschlossen. Die Gärung beginnt spontan, in völliger Ruhe. Erst wenn sich ausreichend Saft gebildet hat, wird behutsam übergepumpt.

Noch vor Abschluss der Gärung wird der PHINCA HAPA 2019 gepresst und in 500-Liter-Fässer aus französischer Eiche gelegt, wo die Gärung und der biologische Säureabbau natürlich vollenden. Anschließend reift der Wein weitere sieben Monate im großen Eichenbottich, bevor er abgefüllt wird.

Im Glas zeigt sich PHINCA HAPA 2019 trocken, klar und ausgewogen.
Kühle Frucht, feine Struktur, zurückhaltende Tiefe.
Ein Rotwein, der nicht auf Wirkung zielt, sondern auf Beständigkeit.

7.200 Flaschen.
Ein Wein als Erinnerung – und als leise Geste der Fürsorge.

Etérea Kripan

Biodynamische Weinberge in den Bergen von Kripan.

Etérea Kripan ist kein klassisches Weingut. Es ist das Ergebnis einer bewussten Entscheidung: für einen Ort, für Langsamkeit und für eine Form des Weinbaus, die auf Beziehung statt Kontrolle setzt.

Gegründet von Melanie Hickman, die ihr Leben nach Rioja Alavesa verlegte, steht etérea kripan für biodynamische Vitikultur, Biodiversität und einen respektvollen Umgang mit Landschaft und Lebewesen. Die Weinberge liegen hoch oben in den Bergen rund um Kripan und Elvillar, eingebettet in kühle Schluchten und kalkhaltige Böden, geprägt von Höhenlage, Licht und Wind.

Die Bewirtschaftung erfolgt biodynamisch und mit minimalem Eingriff. Breite, natürliche Begrünung zwischen den Reihen fördert ein lebendiges Ökosystem, Pferde übernehmen die Bodenarbeit, um Verdichtung zu vermeiden und die natürliche Struktur der Böden zu erhalten. Jede Parzelle wird als eigenständiges System verstanden – nicht als Produktionsfläche.

Die Weine entstehen in enger Zusammenarbeit mit David Sampedro in den Kellern von Bodegas Bhilar. Diese Verbindung bringt tiefes Ortswissen, Erfahrung und eine gemeinsame Haltung zusammen: regenerative Landwirtschaft, Geduld und die Überzeugung, dass große Weine im Weinberg entstehen.

Etérea Kripan versteht Wein als Ausdruck einer Beziehung – zwischen Mensch, Tier, Boden und Zeit. Die Weine sollen nicht erklären, sondern spürbar machen, woher sie kommen: aus Kalk, Höhe, Pflege und Stille.

Weine in Ehrfurcht vor der Natur.

Bodegas Bhilar

Alte Reben, karge Böden und ein kühles Klima, so betitelt David Sampedro Gil sein Projekt in El Villar, einem baskischen Bergdorf, in dem seit Jahrhunderten der Weinbau die Landschaft dominiert. Seit 1999, noch als Berater für diverse große Bodegas in der Rioja tätig, beschäftigt sich David mit den Ideen des Rudolf Steiners für eine biologisch-dynamische Landwirtschaft.

Ab 2007 kümmerte er sich um die zwischen 35 und 100 Jahre alten Rebflächen der Familie und seit 2012 entstanden die ersten eigenen (Garagen-) Weine. In 2014 wurde der Traktor durch ein Pferd ersetzt und 2016 entstand schließlich die „minimal-invasive“ Kellerei von David und seiner Frau Melanie. Hier lebt die Familie getreu dem „Chateau Prinzip“ mit ihren Kindern und Hunden nachhaltig und konsequent bis ins Detail die biodynamischen Leitlinien, eingebettet in die Landschaft. Keine Additive außer Schwefel. Neben seinem Engagement in der Rioja bewirtschaftet David zudem Rebflächen in der Navarra, Utiel-Requena, Sierra de Francia sowie Rias Baixas.